Die letzten Wiederholungen brennen, die Beine werden schwer, die Leistung bricht ein: Was umgangssprachlich als Übersäuerung der Muskeln bezeichnet wird, ist ein normaler Vorgang bei hoher Belastung – und lässt sich durch gezieltes Training deutlich hinauszögern.
Bei intensiver Belastung sammeln sich in der Muskelzelle freie Protonen an, wodurch der pH-Wert im Muskel sinkt. Diese Ansäuerung stört die Arbeit der beteiligten Enzyme und die Kraftentwicklung der Muskelfasern – typische Anzeichen sind Brennen, schwere Beine oder Arme und ein spürbarer Leistungsabfall.
Nach Belastungsende normalisiert sich der pH-Wert innerhalb weniger Minuten von selbst. Regelmäßiges, gut dosiertes Training verbessert die Fähigkeit des Körpers, mit dieser Belastung umzugehen, spürbar.